Kloster Benediktbeuern
Barocksaal im Kloster
Benediktbeuern ist mit seinem bereits im 9. Jahrhundert gegründeten Kloster der kunsthistorische Hauptanziehungspunkt in der Region. Der Barocksaal wurde in den Jahren 1672 – 1675 von Caspar Feichtmayer d.Ä. und dem Südtiroler Maler Stephan Kessler gestaltet. Die Deckengemälde beinhalten ein „theatrum mundi“ und zeigen die vier Elemente, das Reich der Metalle bzw. Planeten, symbolisiert durch antike Göttergestalten, sowie die Erde als Reich der Menschen, Tiere und Pflanzen. Als weitere Gemäldezyklen finden sich Monatsbilder und allegorische Darstellungen. Der Barocksaal im Kloster ist sicher einer der schönsten Säle in Bayern und bietet 250 Besuchern Platz.

Allianzsaal im Meierhof
Im ehemaligen Meierhof des Klosters Benediktbeuern befindet sich der Allianzsaal. Bei der erst vor kurzem durchgeführten Restaurierung wurde der ursprüngliche Charakter eines Tennenbaus erhalten. Aufgrund seiner Höhe und der überwiegenden Holzausstattung treffen wir hier hervorragende, akustische Gegebenheiten an. So eignet sich der Saal hervorragend für Konzerte und bietet bis zu 300 Besuchern Platz.

 
   
    Beuerberg
Pfarrsaal
Der Beuerberger Pfarrsaal war ursprünglich der Zehentstadel des Klosters. Errichtet im Jahr 1704 handelt es sich um einen stattlichen, zweigeschossigen Bau, der von den akustischen Gegebenheiten kaum Wünsche offen läßt. Etwa 220 Besucher finden hier Platz.

Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul
Die ehem. Augustinerchorherren-Stiftskirche wurde in den Jahren 1629 bis 1635 erbaut. Die streng geometrischen Stukkaturen werden Bartholomäus Steinle zugewiesen. Die nahezu unveränderten frühbarocken Altäre dukumentieren den sich allmählich vollziehenden Stilwandel zwischen 1620 und 1630 und setzen in den fast ausschließlich in Weiß gehaltenen Raum die maßgeblichen farbigen Akzente. Durch seine ungewöhnlich einheitliche und stilreine Ausstattung stellt die ehem. Klosterkirche ein seltenes Beispiel für die Kunsttätigkeit in Bayern während des Dreißigjährigen Krieges dar.

Ehem. kath. Pfarrkirche St. Maria
Die heutige Friedhofskirche wurde 1643 als Beuerberger Pfarrkirche südöstlich des Klosters errichtet. Im Jahre 1778 wurde eine sehr gelungene Umgestaltung vorgenommen, beschwingte Wessobrunner Rokoko-Stukkaturen von Thassilo Zöpf und Chorfresken von Joh. Baptist Bader.

 
   
    Berg bei Eurasburg
Filialkirche St. Margarethe
Die im Kern mittelalterliche Kirche gehörte zum Kloster Beuerberg. Im Jahr 1719 wurde die Kirche erweitert und umgestaltet. Der geometrische Felderstuck aus dem Jahr 1659 blieb erhalten. Das Bildnis der Hl. Margarethe im Hauptaltar wird Joachim von Sandrart zugewiesen (um 1680). Etwa 160 Besucher finden hier Platz.

 

 

 
   
    Königsdorf
Parrkirche St. Laurentius
Der 778 als "Chumiztorf" erstmals erwähnte Ort war eine der Urpfarreien des Oberlandes. Der Besitz der ab dem 12. Jahrhundert genannten Herren von Chumiztorf ging Mitte des 14. Jahrhunderts an die Höhenkircher über. 1641 wurde die Hofmark an das Kloster Benediktbeuern verkauft.

Die Pfarrkirche St. Laurentius ist im Kern ein spätgotischer Tuffsteinbau, der um 1785 eine durchgreifende Umgestaltung erfährt. Zarte Stukkaturen von Franz Edmund Doll, Fresken von Thomas Christian Wink, Altäre von Johann Georg Miller und die Figuren aus der Tölzer Fröhlich-Werkstatt verleihen dem Sakralbau eine wunderbare Ausstrahlung im Stil des späten Rokoko.

 

 

 
   
    Riegsee
Filialkirche St. Stephan
Das Gebiet um den Riegsee war schon sehr früh besiedelt, wie archäologische Funde aus der Bronzezeit belegen. Der Ort Riegsee wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Mit der Geschichte des Ortes ist auch die Kirche St. Stephan eng verbunden. Romanische Bauteile weisen auf eine Erbauung in den Jahren 1000 bis 1200. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert und mit den heute zu sehenden Altären ausgestattet. Etwa 140 Besucher finden hier Platz.

 

 

 
   
   

Seeshaupt
Seeresidenz Alte Post
Text hierzu folgt.

 
   
   

Bad Tölz

Maria-Hilf-Kirche auf dem Mühlfeld (Mühlfeldkirche)

Auf dem erstmals 1392 erwähnten Mühlfeld wurde im 16. Jahrhundert eine Kapelle errichtet, die 1654 erneuert wurde. Die blühende Wallfahrt führte in Jahren 1735-1737 zu einem vollständigen Neubau, der nun einen prächtigen Abschluß der Salzstraße bildet.

Im Chor Wessobrunner Stuck in beginnenden Rokkokoformen, neben dem Fresko mit der Muttergottes als Helferin der Kranken, gemalt von Matthäus Günther im Jahr 1737, weitere sehr schöne Ausmalung von Anton Ranzinger.

In der Mühlfeldkirche finden etwa 250 Besucher Platz.

 
   
   

Bad Tölz
Heilig-Kreuz-Kirche auf dem Kalvarienberg

In den Jahren 1723-1726 errichtet, bildet die Heilig-Kreuz-Kirche den Abschluß einer der bedeutendsten "Ölberg"-Anlagen Oberbayerns. Die Deckenfresken von Matthias Ott, 1785, zeigen ein "Engelskonzert" und die Verehrung der Kreuzreliquie und die Verherrlichung des Kreuzes. Hier befindet sich auch der Nachbau der heilige Stiege. Analog dem römischen Vorbild sind die Seitentreppen mit 28 Stufen dem Auf- und Absteigen, dem Mittelteil jedoch dem Gebet auf den Knien vorbehalten.

Derzeit werden die Aussen-Renovierungsarbeiten an der Heilig-Kreuz-Kirche abgeschlossen. In einer rekonstruierten Fassung aus den Jahren um 1810 erstrahlt die Kirche nun als weithin sichtbares Wahrzeichen von Bad Tölz.

In der Heilig-Kreuz-Kirche finden etwa 150 Besucher Platz.

 
   
   

Fischbach bei Bad Tölz
Filialkirche St. Johannes d.T.
Die Fischbacher Kirche wurde in den Jahren 1671 bis 1676 erbaut und ist aufgrund ihrer Lage, in Mitten von Wiesen und Wäldern, ein absolutes Kleinod in unserer Gegend. Etwa 160 Besucher finden hier Platz.

 
   
   

Frauenrain bei Antdorf
Filial- und Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt
Die ursprünglich gotische Anlage der Wallfahrtskirche wurde in den Jahren 1670 bis 1698 umgestaltet. Der geometrische Felderstuck des Chores, mit Romben und Engelsköpfen, stammt aus der Schule Caspar Feichtmayrs. Hochaltar aus dem Jahr 1698, im Chorbogen hängend eine „Mondsichelmadonna“ der Zeit um 1470. Etwa 150 Besucher finden hier Platz.

 
   
   

Habach
Pfarrkirche St. Ulrich, ehem. Kollegiatsstiftskirche
Die Habacher Kirche wurde 1668 eingeweiht. Durch seine reiche Stuckdekoration, den Hauptaltar von Ambrosius Degler (1681) und weitere Altäre der Zeit um 1710, Heiligenfiguren von Franz Xaver Schmädl und geschnitzte Apostelgruppen von Bartholomäus Steinle, ist die ehem. Kollegiatsstiftskirche St. Ulrich einer der schönsten Sakralbauten im Pfaffenwinkl. Etwa 220 Besucher finden hier Platz.

 
   
   

Schlehdorf
Pfarrkirche St. Tertulin, ehem. Augustinerchorherren-Klosterkirche
Die im Jahr 1773 fertiggestellte Klosterkirche ist in die Mitte der Konventgebäude gestellt und teilt deren Geviert in zwei Teile. Da sich die Bauzeit wegen immer wieder fehlender finanzieller Mittel über vierzig Jahre hinzog, sind unterschiedliche Stilmerkmale doch sehr deutlich, gerade zwischen Chor und Langhaus. Dennoch strahlt St. Tertulin mit seiner durchgehende Wandpfeilerhalle klassizistische Schönheit aus.

Eine kunsthistorische Besonderheit ist die Schlehdorfer Orgel aus dem Jahr 1783, gebaut von dem Allgäuer Orgelbaumeister Franz Thoma. Im Jahr 2000 konnte die Orgel restauriert werden und ist eine der wenigen historischen Orgeln aus der Zeit vor 1800, die im Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen erhalten ist. In der Schlehdorfer Pfarrkirche St. Tertulin finden etwa 250 Besucher Platz

 
   
   

Wolfratshausen
Kath. Stadtpfarrkirche St. Andreas
Die dreischiffige Hallenkirche wurde in den Jahren um 1621 errichtet. Der prunkvolle Hochaltar und verschiedene Gemälde stehen für die Blüte des Wolfratshauser Kunsthandwerks im 17. Jahrhundert. Bei Kirchenkonzerten finden hier 300 Besucher Platz.

Filialkirche Nantwein
Die im Kern spätgotische Filialkirche ist in ihrer Gesamtwirkung das wohl überzeugendste Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Wolfratshauser Künstler im 17. Jahrhundert: Altäre von Christoph Graf, Kaspar Polz und Lukas Herle, Schnitzarbeiten von Ambrosius Degler. Bei Kirchenkonzerten finden hier 160 Besucher Platz.